Martin Schulz Autor | Blog

Ein Jahr „Hinter der Abendröte“

Als ich vor ziemlich genau einem Jahr die Veröffentlichung von „Hinter der Abendröte“ angekündigt hatte, lagen bereits drei Jahre mit Überlegungen hinter mir. Die Basis war stets das Drama um „Micki“, wobei sich die Paarung „Giulia“ und „Katharina“ unbewusst immer weiter in den Vordergrund geschoben hat.

Das eigentliche Ende sah kein Happy End vor, es waren auch nie sechs Folgen geplant – es sollte ein Roman werden. Als die Idee zu den Folgen entstand, stand auch kurz die Überlegung im Raum die jeweiligen Geschichten jeweils einzeln zu veröffentlichen, was die Spannung um „Micki“ jedoch rausgenommen hätte. Ihr Verschwinden war nach der Verlängerung der Kern jeder Geschichte. Hätte ich also jede Geschichte einzeln veröffentlicht, wäre der Effekt bereits in der zweiten Folge bzw. Geschichte verpufft gewesen. Der Leser hätte gewusst, was es damit auf sich hat und damit wären die anderen Geschichten gefühlt gestreckt worden. Also blieb keine andere Möglichkeit als alle Geschichten mit einander zu verweben. Dies ändert sich erstmals mit den Folgen 7 und 8, die sich jeweils einer Geschichte widmen und auch nicht mehr nur Novellen sein sollen.

Folge 7 „Lass mich nicht los“ folgt Giulia und Katharina nach ihrem Happy End in die Zeit nach der „Abendröte“. Sie sind nun ein Paar, doch die neue räumliche Distanz (Giulia geht nach Paris, während Katharina in Heidelberg eine neue Serie dreht) und ihre verschiedenen Serienprojekte, stellen neue Hindernisse dar.

Folge 8 „Paulchen“ erzählt die tragische Geschichte um Assistentin Paula, die nach Giulias Weggang in der Produktion bleibt. Während sie sich auf Flirts mit ihren Kollegen Uriel und Emmi einlässt, merkt sie nicht, dass sie von anderen aus der Produktion ausgenutzt wird.

Da es in beiden Folgen keinen Crime-Plot gibt, der sich wie ein roter Faden durch die anderen Geschichten ziehen würde, sind sie gleichzeitig eine Art Testlauf, um herauszufinden, ob es funktioniert, dass einzelne Figuren aus der Serienwelt herausgenommen werden können. Wichtig ist zu sagen, dass beide Folgen parallel zueinander verlaufen.

Veröffentlicht werden beide Folgen unter meinem Pseudonym Christine Mandel, da es mit meinem eigentlichen Namen immer wieder Schwierigkeiten mit der Auffindbarkeit gab. Auch wenn gezielt nach Autor Martin Schulz gesucht wurde, tauchten zunächst Bücher über den Politiker Martin Schulz auf. So wurde mir bereits nach der Veröffentlichung der ersten Folge der liebgemeinte Rat gegeben mir ein weibliches Pendant zu schaffen und so weiterzumachen. Doch ich wollte nicht während der ersten Staffel meinen Namen ändern. Anfang des Monats ist mit „Sternschnuppen“ meine letzte Folge als Martin Schulz veröffentlicht worden. Ich hätte sie bereits als Christine Mandel veröffentlichen können, doch diese Bonusfolge erschien mir mehr als Abschluss der ersten Staffel, statt als Brücke zum ersten Soloband.

Unter Verwendung der Schriftarten „Panton“ von Svetoslav Simov / Fontfabric in der FFF EULA License und „Pinyon Script“ (für „Abendröte“) von Nicole Fally in der SIL Open Font License.